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Zuerst eine kurze Einführung: Alles begann mit meiner Faulheit.

Wir hatten mit dem Schulsystem, dem deutschen Jugendamt und der schweizerischen KESB und anderen Instanzen keine Probleme gehabt, weil alle Fragen -- es gab viele -- flott und in schriftlicher Form geklärt wurden. Eines Tages hatte ich dem Schuldirektor gesagt, dass ich genug Unterlagen habe, um wegen der pädagogische Unterstützung das Mobbings in seiner Schule eine Strafanzeige zu stellen.

Ich könnte das machen, ich habe das nicht gemacht. Ich war in der Schweiz nicht so lange, es gab keine Probleme und der erste Versuch des Schuldirektors, die KESB gegen uns zu verwenden, hatte nach einem meinen Brief und einigen E-Mails komplett gescheitert.

Dieses Mal hatte der Schuldirektor eine geheime Verschwörung vorbereitet. (Ich habe die Unterlagen, dort gibt es sehr viel Spannendes.) Ich hatte von der Schule eine schriftliche Antwort erwartet, aber nach einigen Monaten müsste ich erfahren, dass die Schweiz viele schmutzige Geheimnisse aufbewahrt. Unerwartet und mit einem Schlag hatte die KESB ein Kind festgenommen und in "den Eltern nicht bekannte Pflegefamilie" untergebracht -- kurz gesagt: Die KESB hat ihn versteckt --, das zweite Kind wurde in der Schule vernommen und obwohl er mit den KESB-Mitarbeitern nicht sprechen wollte, wurde ihm gesagt, dass er nicht frei wird, wenn er über seine Familie alle schlechten Sachen nicht erzählt. Gegen den Vater wurde ein großer Polizeieinsatz organisiert, und später sollte die Mutter informiert werden, dass die brave KESB mithilfe der Polizei sie von dem bösen Mann -- in Unterlagen steht, dass der Vater mit dem Direktor laut gesprochen hatte -- befreit hat. (Gleichzeitig müsste die Mutter erfahren, dass sie von dem älteren Kind befreit wurde und zustimmen soll, wenn sie das jüngere Kind bei sich behalten will.)

Die schweizerischen Beamten hatten 2 Monate tüchtig gearbeitet, alle Möglichkeiten berücksichtigt und die Aktion sorgfältig vorbereitet. Alles müsste unerwartet, unaufhaltbar und vernichtend gehen.

Von Anfang an ging alles schief. Es hat nicht geklappt, den Vater in den Knast zu schmeißen. (Er wurde auf die Provokation der Beamten nicht entsprechend laut geworden, so könnte die angriffsbereite Polizei ihn nicht als "aggressiv" bezeichnen und festnehmen.) Es hat nicht geklappt, die Familie zu trennen. Es hat nicht geklappt, den Gespräch mit den Eltern ohne Zeugen zu führen. Es hat sogar nicht geklappt, von dem jüngeren Kind die notwendigen Beweise zu bekommen, obwohl den Protokoll zeigt, dass die Mitarbeiterinnen der KESB die Suggestivfragen tüchtig gestellt hatten.

Die größte Niederlage hatte die KESB mit dem aus der Familie gerettetem Kind erlitten. Ohne Vorbereitung und ohne Hilfe von Außen hatte er die Beamten gezwungen, ihn an nächster Tag -- und dazu am Freitag, vor dem Wochenende -- der Familie mit allen Rechten zurückzugeben. (Obwohl ein Tag davor ein Beamter den Eltern und ein anderer Beamte dem Kind gesagt hatten, dass er in seine Familie bis zum 18. Geburtstag nicht kommen wird.)

Wenn ich nicht faul würde und das, was geschrieben sein sollte, rechtzeitig in die richtigen Instanzen geschickt hätte, würde überhaupt nichts passieren. Wegen meiner Faulheit hatte der Schuldirektor eine Glücksstunde gehabt. (Wenn man die Zeit von dem Abgang in die Schule bis zur Rückkehr nach Hause zusammenrechnet, sind das ungefähr 34 Stunden. Wenn man die Zeit zwischen der Beobachtung der Geiselnahme bis zum Eingang der Strafanzeige betrachtet, war der Direktor einige Monate glücklich.)

Haben Sie gesehen, wie ein 14-jähriger Junge die Lügen des erfahrenen Schuldirektors aufdeckt und die ironischen Fragen dazu stellt? Und welches Gesicht der Anwalt des Schuldirektors dabei macht? (Selbstverständlich kam aus dem Rechtssystem nichts heraus: Man darf nur für die bösen Absichten jemanden bestrafen, nicht für die Paranoia, und in diesem Fall könnte man nicht beweisen, dass diese Leute verstanden haben, was sie machen. Schon die Schriftstücke des Direktors und den Beamten sind ein Paradebeispiel der hoffnungslosen Dummheit.)

Diese Einführung war nicht dafür da, um zu sich zu rühmen. Ich hoffe nur, dass die Leute, die das Weiterstehende kritisieren möchten, wesentlich bessere praktische Ergebnisse erreicht haben.

Ich würde auch nicht raten, unser Verfahren zu wiederholen. Letztendlich braucht man dafür eine starke Familie und professionelle Erfahrungen in bürokratischen Prozessen. Das Kind war auch vorbereitet.

Ich würde dazu empfehlen, mit "Erziehung zum Überleben" von Bruno Bettelheim zu beginnen. Das ist ein Buch, was jedes Kind in Deutschland, wenn nicht mit 12, dann mit 16 Jahren lesen soll. Zusätzlich hat das Kind viele Bücher über Psychologie gelesen, dazwischen die Lehrbücher über Erziehung, psychiatrische Erkrankungen und psychologischen Tests. So konnte er die von der KESB beauftragten Begutachter zum Narren halten. (Ich kann bestätigen, sie sind wirklich dumm und fachlich untauglich.) Ich erwarte nicht, dass es viele Familien gibt, die solche Kenntnisse den Kindern beibringen können.

Kurze Zusammenfassung für die Einführung: Man kann mit den Beamten effektiv umgehen. Das ist nicht leicht. Ich habe solche Fälle gesucht und ich habe keine Information gefunden. Das ist verständlich: solche Leute suchen keinen Rat und sie sehen keinen Bedarf, eigene Erfahrungen zu teilen, weil für sie das Geschehen nur ein Ergebnis der Fehler einzelnen Beamten bleibt.

Ich bin hier auch wegen ganz spezifischen Gründen. Ich wollte meinen Kindern erklären, warum so was in einem demokratischen Land überhaupt passieren darf. Damals könnte ich keine Antwort finden, so hatte ich begonnen, die Information zu sammeln. Je tiefer ich gegraben hatte, desto mehr die gefundene Information spannend wurde.

Ich möchte jetzt hier nicht alle Ergebnisse teilen -- dafür muss man ein dickes Buch schreiben --, sondern nur zwei wichtigsten und häufigsten Missverständnisse klären.


Der Geldfluss des Kindeswohls



Es gibt ein Missverständnis, dass die Bürokratie mit Geld nicht gemessen sein kann. Auch für den Fall, wenn in einigen Transaktionen kein reelles Geld fließt, kann man grobe oder feine Schätzungen machen und damit die Gesetze der Ökonomie verwenden.

Zum Beispiel, die Beamten geben zwei Gutachtenaufträge.

Der erste Gutachter schreibt, dass bei dem Kind die von den Beamten vermuteten psychiatrischen Krankheiten nicht gibt, die Begründungen der Gefahr sinnlos und das Kind sofort in Ruhe gelassen sein soll, weil die Handlungen der Beamten dem Kind schaden.

Der zweite Gutachter untersucht dasselbe Kind, aber er lügt und erfindet die von den Beamten erwarteten Diagnosen, bestätigt die Gefährdung des Kindeswohls und begründet die Handlungen der Beamten.

Raten Sie, wer von diesen zwei Gutachter den nächsten Auftrag der Beamten bekommen wird?

Wenn der erfolgreiche Gutachter lügt, geht er theoretisch die Risiken ein. Das bedeutet: Er rechnet damit, dass er etwas verlieren kann, wenn die Lügen entlarvt werden. Gleichzeitig hofft der Gutachter, dass aufgrund der guten Beziehungen ihm die weiteren Aufträge kommen. Diese Aufträge werden das Geld bringen, so werden die Erträge die Risiken übersteigen.

Man kann den Geldwert der Lügen als Ausgaben für die Werbung und Kundenpflege (etwa 10 % des Umsatzes) einschätzen.

Zum Beispiel: Ein erfolgreicher Gutachter bekommt fein Auftrag für 100 Euro, er kann für die Pflege der Beziehungen die Lügen im Wert von 10 Euro produzieren. Wenn ein Gutachten 1000 Euro kostet, kann im Wert von 100 Euro mehr riskant und mehr unverschämt gelogen werden. (Die hoch bezahlten Experte lügen besser.)

Was noch interessanter ist, sind die ökonomischen Abhängigkeiten der Eltern. Dieselben Beamten, welche die Kinder von der Familien ausreisen und die Eltern-Kind-Beziehungen zerstören, bezahlen für die Familien solche Leistungen wie Familienhilfen, Mutter-Kind-Aufenthalten, Erziehungsberatungen usw.

Es ist selbstverständlich, dass diese Ausgaben des Hilfeamtes den Eltern auch etwas kosten können.

Ganz einfacher Beispiel: Eine junge Mutter stellt einen Antrag und bekommt eine von Beamten bezahlte Familienhilfe. Sagen wir, das sind 500 Euro pro Monat.

Das Kind wird 5 Jahre alt und die Mutter entscheidet, dass sie die Leistungen der Dame nicht mehr braucht. Sie sagt, dass der Vertrag beendet wird, aber sie versteht nicht, dass sie keinen Arbeitgeber und keinen Kunden darstellt.

Was passiert weiter? Die Familienhilfe hat in 5 Jahren von den Beamten 5 Jahre x 12 Monate x 500 Euro = 30 000 Euro bekommen. Jetzt ist die Einnahmequelle gefährdet. Selbstverständlich fühlt sie sich beleidigt, versteht, dass eine so schlechte Mutter für das Kind ungeeignet ist, und schickt den Beamten ein ausführliches Schreiben über eine akute Kindeswohlgefährdung. (Für die Fachkräfte ist das oft auch eine gut bezahlte Leistung.)

Die Beamten nehmen der Mutter das Kind weg. Damit wird ein Geldfluss im Wert von 200 Euro x 30 Tage = 6000 Euro pro Monat erzeugt. Die Hilfe-Dame wird als eine kindeswohlbesorgte Fachkraft gefeiert und kann sicherlich neue Aufträge von den Beamten erwarten.

Ökonomische Gesetze sagen, dass alle Beteiligten, die von einem Geldfluss profitieren, dafür handeln, die Größe dieses Geldflusses zu steigern. Die Mitarbeiter einer kommerziellen Firma versuchen nicht nur das eigene Unternehmen auf dem Markt zu etablieren, sondern auch die wirtschaftliche Lage der Partner zu verbessern und gleichzeitig die Marktanteile der Konkurrenten zu erobern. Die Beamten eines Amtes machen dasselbe, wenn man die Prozesse mit eingeschätzten Geldflüssen darstellt.

Das ist ein sehr interessantes Thema, aber ich möchte hier nur einige Beispiele über die Größenordnung des Geschäfts präsentieren.

Sofern ich weiß, werden in Deutschland jährlich ca. 45.000 Kinder fremdplatziert. (In 2015 waren das "nur" 35.000 Kinder.)

Jeder Tag der Fremdplatzierung kostet ca. 200 Euro. Das sind

200 Euro x 365 Tage = etwa 70 Tausend Euro pro Jahr

70 Tausend Euro x 45.000 Kinder ergibt ca. 3 Milliarden Euro.

Das ist etwa die Viertel des Umsatzes von solchen Firmen wie Netto und Adidas.

Selbstverständlich ist das nur der Anteil der Leistungen dieser Wirtschaft, welche wesentliche finanzielle Rolle in industriearmen Gebieten und Bundesländer spielt und dazu eine Armee von Taugenichts beschäftigt.

Jetzt führen wir den Endzustand-Test durch.

Man sagt, dass alle diese Leute, die aus den Familien Kinder wegnehmen, für das Wohl der Kinder kämpfen.

Stellen Sie sich vor, das Kindeswohl-System hat gesiegt. Es gibt keine Kinder in Gefahr, es gibt keine Familien, die für das Kindererziehen untauglich sind, es gibt keine unglücklichen Kinder.

Was wird dann diese ganze Arme des Kindeswohls machen? Welche kommerzielle Firma wird die ehemaligen Beamten mit solchen Erfahrungen einstellen? Wer wird für die Kenntnisse dieser Gutachter aus eigener Tasche bezahlen? Wo werden die Pflegeeltern und die Kinderzuchtfirmen die üppigen Erträge finden?

Sind diese Leute in so einem Endzustand interessiert? Werden sie alles tun, um so einen Endzustand zu erreichen, oder ihn abzuwenden?

So bekommt man die ökonomische Richtung.

Wenn man alle diese Leute zusammenrechnet und diese Zahl auf den Mittelgehalt multipliziert, bekommt man die ökonomische Zugkraft.

Was können die Eltern dagegen tun?

Hier kann man auch eine grobe ökonomische Schätzung machen.

Dieser Sommer hatte das Jugendamt der Stadt Dormagen (64.5 Tausend Einwohner) 2 Kinder inobhutgenommen. Nach drei Wochen kamen mehr als 1000 Leute auf die Straße und hatten auf Türkisch und Deutsch erklärt, dass das Jugendamt so was nicht machen darf. So hatte die türkische Gemeinde das Recht, die Kinder zu verprügeln, verteidigt.

Merken Sie ein, ich vermute nicht, dass das Jugendamt wirkliche Gründe für eine Inobhutnahme hatte. Es ist nur wichtig, dass jeder Beamter dieser Stadt sehr kreativ alternative Wege suchen wird, wenn der nächste solche Fall ihm auf den Tisch landet. Eine zweite Demo wird kein Beamter freiwillig verursachen.

So schätzen für 2 Kinder müssen 1000 Demonstranten auf die Straße kommen. Um Zahlen einfach zu machen, sagen wir, dass jeder Beteiligter etwa 2 Stunden investiert hat und jede Stunde, wenn diese Leute die Zeit in ihre übliche Arbeit investiert hätten, würde als Lohn 10 Euro bringen.

So kostet die investierte Zeit 20 Euro pro Person.

Das ergibt 500 Demonstranten pro Kind und

500 x 20 = genau 10 000 Euro als eine grobe Einschätzung.

Für einen Weg mit Anwälten und Gerichten kann das gleiche Ergebnis in einem vergleichbaren Fall wesentlich mehr kosten und es gibt die Familien, die in Gerichtsprozessen nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich ruiniert wurden, aber sagen wir, dass 10 Tausend Euro ziemlich gute Einschätzung der Kosten für die Einzelkämpfer darstellen.

Sagen wir, von 35 Tausend feemdplatzierte Kinder wollen nur 10 Tausend Familien sie zurückhaben.

10 Tausend x 10 Tausend = 100 Millionen Euro

Für eine Großdemo kann man 5 Stunden einschätzen, was laut den vorherigen Rechnungen 50 Euro pro Person ergibt.

So teilen wir 100 Millionen Euro durch 50 Euro pro Person und bekommen 2 Millionen Menschen auf der Straße.

So eine Menge kann in dem Verhalten des Jugendamtes etwas ändern.

1 Tausend Demonstranten für eine Stadt mit 64.5 Tausend Einwohner gleicht etwa 1.5 %. Deutschland hat 83 Millionen Einwohner.

1.5 % von 83 Millionen ergibt etwa 1.2 Millionen Demonstranten.

Die Einschätzungen sind grob, aber die Größenmenge stimmt.

Es gibt noch die letzte Zahl. Wir haben eine 3 Milliarden Euro schwere Wirtschaft. Die effektive Werbung beträgt mindestens 10 % der Erlöse.

So muss man ein Werbebudget von 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben, wenn man die Bevölkerung überzeugen will, das Jugendamt abzuschaffen.


Beweis, Begründung und Liebe



Wenn die Gesetzestexte eindeutig wären, wenn mit Gesetzen alles definiert sein könne und wenn es keine Konflikte zwischen verschiedenen Gesetzen gebe, würde man keine Anwälte und keine Gerichte brauchen. Die Realität ist anders. Wenn etwas im Gesetzestext steht, bedeutet das nicht, dass die offensichtliche Interpretation in bestimmter spezifischen Situation wirksam wird.

Zum Beispiel kann die Polizei das Recht für die Bewegungsfreiheit bei einem vermutlichen Verbrecher verletzen und ihn in Haft nehmen. Das Recht bleibt vorhanden, aber er wird von anderen Gesetzen und Richtlinien überwinden.

Es ist in moderner Europa ein Verbrechen, die Kinder zu gebären: Sie produzieren Kohlendioxid und gefährden das Klima. Es ist kein Wunder, dass die Klima-besorgte und größtenteils kinderlose Beamten den Eltern als Verbrecher behandeln.

Nein, das ist kein Scherz. Solche Leute sind schon im System drin.

Es gibt viele anderen Gründe, warum einige Beamten den Kindern hassen oder die Kinder von Eltern retten wollen. Und es gibt für alle Beamten keine ökonomischen Gründe, menschlich zu sein.

Ich würde über gute Leute in diesem System nicht träumen. Wenn jemand zu menschlich ist, sich wirklich für Kinder einsetzt, Eltern unterstützt und anderen Beamten stört, wird er sehr schnell herausgeschmissen. (Die Frauen würden eher sich an die "Anforderungen" anpassen, was oft zu Depressionen, Hysterien und Alkoholismus führt, aber manchmal milde Entscheidungen erzeugt.)

Ehrlich gesagt, ich habe versucht, die Grenzen zu finden und Leute in den ausweglosen Situationen zu zwingen. Es gab kein einziger Fall, wenn die eindeutige Lügen anerkennt wurden. Es gab einige Leute, die weggelaufen waren, andere haben (pflicht)bewusst die vorhandenen Lügen verteidigt und neue Lügen produziert.

Man kann sagen, dass die Stellung der Beamten gegenüber den Eltern immer skeptisch ist.

Da kommt der schönste Teil: Die Eltern und die Beamten sind nicht gleichberechtigt.

Ich weiß nicht, wer diese Gesetze geschrieben hat. Das sind entweder wahre Sadisten oder wahre Idioten.

Die Beamten vermuten eine Gefahr für die Kinder und müssen die Entscheidungen nur begründen. Die Eltern sind in der Verletzung des Kindeswohls verdächtigt und müssen die Begründungen der Beamten mit Beweisen widerlegen.

Wenn die Eltern in einem Raub beschuldigt würden, müsste die Staatsanwaltschaft die Schuld begründen. Aber die Gefahr für das Kindeswohl ist von den Eltern getrennt. Sie sind nicht beschuldigt in das, was gemacht wurde. Sie selbst stellen eine Gefahr dar. So haben die keine Rechte für Unschuld und keine Rechte für die Kinder.

Die Kinder gehören dem Staat. Punkt.

Es gibt ein Kind, es gibt die Gefahr für das Kind und es gibt die Beamten, die im Nahmen des Staates dieses Kind von der Gefahr verteidigen.

Eine Gefahr muss man nicht beweisen, es reicht nur eine Begründung. Niemand darf das Kind in Gefahr bringen, nur weil die Vermutungen nicht juristisch korrekt bestätigt wurden. So müssen die Beamten zuerst handeln und nur dann können die Eltern die rechtlichen Prozeduren für eine Korrektur dieser Handlungen initiieren.

Nur wenn eindeutige und aussagekräftige Beweise dafür gibt, dass die von den Beamten vermutete Gefahr nicht wirklich existiert, können die Beamten seine Sorgen über das Kindeswohl beenden.

Die guten Beamten, die effektiv arbeiten und perfekte Karriere machen, haben eine professionelle Paranoia, die von ökonomischen Kräften gefüttert und von vorhandenen Gesetzen verteidigt wird. Man braucht sehr feste Beweise, um sie zu überzeugen.

Was in diesem Bild fehlt, ist die Liebe.

Erstens, verstehen die Beamten die Bedeutung dieses Wortes nicht. So passt in ihre Wertdarstellung nicht, dass die Eltern und die Verwandten kein Schlechtes für das Kind machen werden, nur weil sie ihn lieben. Diese Begründung ist für gesunde Mengenbeziehungen ausreichend, aber die Rede ist über die Beziehungen der Menschen mit dem Staat. Es gibt keine Menschlichkeit drin.

Zweitens, verstehen die Beamten nicht, dass die dem Kind die Liebe entziehen, wenn sie in die Beziehungen zwischen Eltern und Kinder einmischen.

Diese schwere psychologische Verletzung wird überhaupt nicht betrachtet. Es geht nicht über die Gesetze, die moderne Kinderpsychologie will darüber auch nicht sprechen. (Es gibt dafür bestimmte ökonomischen Gründe, aber ich werde hier sie nicht beschreiben.)

Es ist für das Kind unmöglich, sich ohne Liebe harmonisch zu entwickeln. Das ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Psyche und eine wesentliche Erfahrung, die für eine erfolgreiche Integration in der Gesellschaft notwendig ist.

Die biologischen Mechanismen verteidigen die Liebe innerhalb einer Familie. Wenn die Erwachsenen ein fremdes Kind lieben, sind diese Mechanismen ausgeschaltet und man kann über eine Pädophilie sprechen.

Das endet nicht immer mit sexuellen Beziehungen, aber das ist in meisten Fällen für das Kind ungesund. Trotzdem versuchten die Beamten im Kentler-Experiment, das große Übel des Entzugs der Liebe mit -- laut den Vorstellungen der Beamten -- kleinerem Übel der Pädophilie zu heilen.

Das ist auch kein Scherz. Wenn sie denken, dass solche Darstellung des berühmten Skandals verrückt ist, haben sie mit dem reellen Verteidiger des Kinderschutzes und den dazugehörenden Fachleuten wenig zu tun. Es gab Kinder und Eltern, die in Nahmen des Kindeswohls in den Selbstmord getrieben wurden. Selbstverständlich hat das Rechtssystem darin keine Schuld gefunden.

In allen mir bekannten Fällen hatten die Beamten ihre Entscheidungen tüchtig begründet, und es gibt keine Gesetze, die fordern, solche Begründungen zu beweisen. Selbstverständlich gibt es keine Gesetze, die von den Beamten fordern, menschlich zu sein.


Kurze Zusammenfassung



Erwarten Sie nicht, dass die Beamten irgendwelche spezifischen Eigenschaften in Beziehungen der Kinder mit Eltern und anderen Verwandten begreifen werden. Solche Erklärungen klingen für sie als eine unbekannte Sprache.

Die Beamten sind überzeugt, dass die Eltern für das Kind schädlich sind. Für sie reichen beliebigen Gründe für einen Eingriff. Das ist keine Fehler in diesem System, so wurde es von dem Gesetzgeber gewollt.

Die Eltern sind nicht beschuldigt und können sich nicht verteidigen. Es gibt kein Verbrechen, es gibt nur eine Vermutung der Gefahr. Die Eltern können nur die Abwesenheit dieser Gefahr beweisen. Wer dabei die Hilfe der Beamten erwartet, ist zu naiv.

Wenn jemand sich demotiviert fühlt -- die Information hier ist in Vergleich zu anderen Entdeckungen ziemlich harmlos. Kinder sind adaptiv und die Folgen des Kinderschutzes können gewöhnlich überwindet werden. Die psychischen Verletzungen, die die Beamten sich selbst einrichten, werden für immer bleiben.

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